Das Smartphone

Die ständige Verfügbarkeit über das Handy ist heutzutage out, nicht in. Wir kennen das alle: während Meetings und Konferenzen wird das Handy unter dem Tisch fleißig benutzt. Es werden E-mails abgerufen, geschrieben, es wird gechattet und organisiert. Und was macht der Vortragende? Er oder Sie redet fleißig weiter. Es mag schon sein, dass der Teil des Vortrages, des Meetings gerade nicht zu Ihrem Fachgebiet gehört und Sie nicht interessiert. Aber haben Sie sich je gefragt, wie Sie es fänden, wenn sie auf lauter geneigte Köpfe schauen würden, wohl wissend, dass Ihnen nicht zugehört wird? Sie empfinden es als unhöflich – zurecht. Das, was vorn gesprochen wird, kommt gar nicht bei Ihnen an. Die Informationen, die Sie im Handy abrufen, bekommen jedoch auch nicht Ihre volle Aufmerksamkeit. So wird aus dieser Aktion ein Zeitverlust.

Sollten Sie in die Situation kommen, vorne zu stehen, bzw. ein Meeting zu leiten, machen Sie sich Gedanken darüber, wie Sie die Zuhörer fesseln können. Treffen Sie Vereinbarungen mit Ihren Mitarbeitern und Kollegen über den Zeitrahmen, in dem das Handy aus bleibt. Straffen Sie Ihr Meeting und Ihren Vortrag und überlegen Sie gut, wen Sie zu welchem Thema einladen.

Das Ansehen genießt derjenige heute, der seine Anrufe und Nachrichten delegieren kann und in der Lage ist, nicht zu jeder Minute erreichbar zu sein. Sie sind wichtig wenn Sie auf eine permanente Kommunikation verzichten können, nicht wenn Sie andauernd Ihr Handy bedienen und aus dem Raum laufen, um „wichtige“ Telefonate anzunehmen.

Was haben Sie diesbezüglich erlebt? Ich freue mich auf Ihren Kommentar.