Der Handschlag

Der Hand-Schlag ist nicht als Schlag gemeint und dient auch nicht zum Zerquetschen der Hand des anderen. Ein sehr netter ehemaliger Kollege zwang uns – besonders die Damen – regelmäßig schmerzverzerrt in die Knie. Das hatte zur Folge, dass wir die Begrüßung eher mieden, als uns zu freuen, ihn zu sehen. Kürzlich gab mir auch eine dynamische junge Frau einen sehr kräftigen Händedruck – überraschend und zu kräftig für eine Frau.

Die Herren sollten in der Regel lieber etwas weniger fest zudrücken, die Damen etwas fester. Grundsätzlich gleitet die ganze Hand in die ganze Hand des anderen. Nur die Fingerspitzen zu ergreifen, deutet auf Unsicherheit und Flucht hin. Bei der Begrüßung nach anderen Ausschau zu halten oder sich kurzfristig doch eher dem Handy zu widmen, ist unhöflich. Sie sollten sich vorher entscheiden, wem oder was Sie die Präferenz geben. Üblicherweise sehen wir uns bei der Begrüßung in die Augen, lächeln uns an und drücken einmal die Hand. Auch stetiges Schütteln gehört eher zu Politikern vor der Kamera, als zu den alltäglichen Situationen.

Haben Sie schwitzige Hände? Da kann man nicht viel machen. Bleiben Sie gelassen und versuchen Sie diskret, die Hände zu lüften, zu kühlen und unauffällig von Feuchtigkeit zu befreien. Um so besser ist hier ein kurzer, fester Händedruck und die Situation ist überstanden.

Welche Erlebnisse hatten Sie bei der Begrüßung? Ich freue mich auf Ihren Kommentar.