e-mails schreiben

E-mails sind keine SMS, die man mal eben schnell an die beste Freundin und den besten Freund schickt, egal wie sie aussieht und ob sie überhaupt ganze Wörter enthält. E-mails haben den klassischen (Geschäfts-)Brief ersetzt und haben deshalb genauso eine formale Anrede: Sehr geehrte Frau/sehr geehrter Herr. Wenn man schon ein bisschen Kontakt miteinander hatte, oder sich kennt, darf man auf Liebe Frau/lieber Herr wechseln. Hallo ist gängig, aber formal nicht richtig. Je nach Branche und je nach dem wie gut man sich kennt, ist auch dies ok. Am Ende des Textes kommt ein Gruß: Mit freundlichen Grüßen, viele Grüße und ein schönes Wochenende etc.. Es folgt die Unterschrift und nicht zu vergessen der Absender: Name, Firma, Telefonnummer, e-mail, ggf. website. In jedem Fall ist auf die Rechtschreibung und auf ganze Wörter zu achten. Mit einer schlechten Rechtschreibung katapultieren Sie sich ins Aus und zeigen Desinteresse und mangelnde Fähigkeiten. Wir haben alle ein Rechtschreibprogramm, was wir nutzen können. Auch die Höflichkeitsformeln sind nicht zu vernachlässigen: „Hallo, ich brauche / schicken Sie mir mal …. Danke, Tschüss“ oder „Hallo Frau Dr. Q.“ ist völlig unangebracht und unhöflich. Fragen Sie sich, ob Sie gern so angesprochen werden möchten und ob Ihnen knappe, unfreundliche Sätze egal sind. Für das wohlwollende und freundliche Miteinander kann Ihre e-mail nicht korrekt und sympathisch genug sein. Auch ein Dank für die Übersendung von… / die Hilfe etc. kommt immer gut an. Eine freundliche, formal richtig geschriebene e-mail wird Ihnen mit Anerkennung, Wohlwollen, Sympathie und offenen Türen gedankt.

Welche e-mails haben Sie schon erhalten? Ich freue mich auf Ihren Kommentar.