Telefon / Handy in der Bewerbungsphase

Junge Leute, die gerade auf dem Weg in eine erste Anstellung oder zu einem ersten Ausbildungsplatz sind, denken häufig nicht über ihre Einstellungen auf dem Handy nach, noch wie man sich richtig am Telefon meldet.  Der Flotte Spruch auf dem Anrufbeantworter, die krachende Lieblingsmelodie in der Warteschleife sind alles tolle Sachen unter Freunden. Für Geschäftsleute, Ihre zukünftigen Arbeitgeber oder Arbeitsvermittler sind sie ein Ärgernis. Zudem outen Sie sich damit ebenso, wie mit unangemessenen, privaten Fotos auf Facebook und Co. Denken Sie daran, heutzutage sind alle gläsern. Sie können sich noch so gut verstellen, Ihre Fotos, Ihr Auftreten, Ihre Wortwahl, Ihre Stimme zeigen „Ihr wahres Gesicht“.

Auch wenn Sie sich am Telefon melden, wäre es sinnvoll, den Namen zu nennen und nicht ein gebrummtes „Hallo“ „Hm“, „Hi“ ein knappes „Ja“ oder ähnliches von sich zu geben. Das klingt nicht sehr einladend und schon gar nicht professionell. Besser wäre „Maria Müller“, „Hallo, hier ist Maria Müller“, „Maria Müller, guten Tag“. Ein „ja bitte“ ist eher altmodisch und passt nicht zu jungen Leuten. Die Stimme geht dabei  wie bei einer Frage nach oben, so dass der andere Teilnehmer sich aufgefordert fühlt, auch seinen Namen zu nennen.

Achten Sie mal eine Woche lang auf die Wortwahl bei den Leuten, die Sie anrufen – außerhalb Ihres Freundeskreises. Was gefällt Ihnen besonders gut? Wo fühlen Sie sich freundlich „empfangen“. Sind Ihnen gebrummte, unhöfliche Meldungen angenehm?

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