Mitarbeiterführung will gelernt sein

Was sind unsere Erwartungshaltung an unsere Vorgesetzten? 

Sie sollen vor Ort und immer ein offenes Ohr für uns haben. Uns Rede und Antwort stehen.

Sie sollen uns inspirieren, anleiten und motivieren. Nicht zu vergessen: wir wollen gelobt werden. Sie sollen also greifbar, nahbar, innovativ und intelligent sein mit einer Riesenportion an Empathie und wertschätzenden Umgangsformen. 

Kein Problem, oder? Und doch sieht die Wirklichkeit in vielen Fällen ganz anders aus. Oftmals schotten sich Führungskräfte ab, wollen nicht gestört und behelligt werden, was dazu führt, dass sich die Mitarbeiter nicht mehr trauen, mit Anliegen zu ihrem Vorgesetzen zu gehen. 

Seien Sie eine gute Führungskraft, ein guter Teamleader, der das Beste aus den Mitarbeitern rausholt, sie fördert und fordert. Leicht gesagt, aber wie geht das? Schauen wir uns ein paar Merkmale einer erfolgreichen Führungskraft an:

  • Seien Sie präsent, vor Ort und ansprechbar.

  • Klären Sie die gemeinsamen Werte, den Umgang miteinander, legen Sie diese gemeinsam fest und leben Sie sie! Gemeinsame Werte sind Motivationsträger und bilden die Grundlage für den gemeinsamen Erfolg.

  • Holen Sie das Beste aus jedem Mitarbeiter heraus. Finden Sie heraus, unter welchen Bedingungen jeder einzelne Mitarbeiter seine beste Leitung bringt und schauen Sie, ob Sie ihm diese Bedingungen im Rahmen der Möglichkeiten Ihres Unternehmens einräumen können. Glückliche Mitarbeiter sind motiviert und engagiert, was sich positiv auf den Unternehmenserfolg auswirkt. 

  • Teilen Sie Ihr Wissen und Ihren Erfahrungsschatz mit Ihren Mitarbeitern und lassen Sie sie mit ihren Fragen nicht allein. Sich mit dem Anliegen des Fragenden auseinanderzusetzen und das Anliegen ernst zu nehmen sind eine Grundvoraussetzung für eine gute Führung. 

  • Wertschätzung, Wertschätzung, Wertschätzung. Nicht eine Gehaltserhöhung allein macht glücklich, sondern deutliche Anerkennung der Leistung in Form von spontanem Feedback und Lob. 

  • Kritik kann konstruktiv und positiv sein, wenn man sie in geeigneter Form vorträgt und sie angebracht ist. Hier hilft das Sandwichprinzip: Beginnen Sie aufrichtig mit etwas positivem, dann kommt die Kritik, die begründet und belegt sein sollte, dann folgt der positive Abschluss. Kritik vor versammelter Mannschaft anzubringen, ist keine gute Idee. Der Empfänger muss immer das Gesicht wahren können. 

  • Verantwortung übernehmen. Läuft etwas schief, dann stehen Sie in erster Linie dafür gerade und wälzen den Fehler nicht auf ein Teammitglied ab. Suchen Sie die Ursache und finden Sie die Lösung. 

  • Versprechen einhalten und Wort halten. Verlässlichkeit, Glaubwürdigkeit und Integrität zählen zu den Grundeigenschaften von Führungskräften. Dies sind Eigenschaften, die zur Mitarbeiterbindung führen. 

  • Verhalten Sie sich fair gegenüber Ihren Mitarbeitern ohne Bevorzugung eines Teammitglieds. 

Oh Gott, das ist alles viel zu aufwändig und zeitintensiv? Zunächst schon, denn es ist ein Lernprozess. Je mehr Sie jedoch die Punkte verinnerlichen und umsetzen, desto selbstverständlicher laufen sie im Alltag ab und führen Sie und Ihr Team zum Erfolg. 


Wenn Sie Unterstützung und einen Sparringspartner brauchen – fragen Sie mich. 


#benimmistin



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