Zurückhaltung bedeutet nicht, unsichtbar zu sein.
Ihre Qualität wird nur häufig übersehen.
Dabei ist Zurückhaltung getragen von Feingefühl.
Von Selbstbeherrschung.
Von der Fähigkeit, sich nicht in den Vordergrund zu stellen, obwohl Verantwortung getragen wird.
„Ich verliere nie. Entweder gewinne ich oder ich lerne.“
Nelson Mandela
Der Jahresanfang markiert einen Übergang. Er schafft Abstand zum Gewohnten und eröffnet einen Raum für Reflexion. Nicht, um alles neu zu machen, sondern um bewusster weiterzugehen. Gerade diese Zwischenzeit lädt dazu ein, Erfahrungen einzuordnen und den eigenen Blick neu auszurichten.
Weiterlesen„𝑼𝒏𝒅 𝒑𝒍ö𝒕𝒛𝒍𝒊𝒄𝒉 𝒘𝒆𝒊ß𝒕 𝑫𝒖: 𝑬𝒔 𝒊𝒔𝒕 𝒁𝒆𝒊𝒕, 𝒆𝒕𝒘𝒂𝒔 𝑵𝒆𝒖𝒆𝒔 𝒛𝒖 𝒃𝒆𝒈𝒊𝒏𝒏𝒆𝒏 𝒖𝒏𝒅 𝒅𝒆𝒎 𝒁𝒂𝒖𝒃𝒆𝒓 𝒅𝒆𝒔 𝑨𝒏𝒇𝒂𝒏𝒈𝒔 𝒛𝒖 𝒗𝒆𝒓𝒕𝒓𝒂𝒖𝒆𝒏.“
Meister Eckhart
Der Jahresbeginn hat eine besondere Qualität. Alles liegt noch vor uns: offen, formbar, voller Möglichkeiten.
Für viele Führungskräfte ist dieser Moment geprägt von Energie und gleichzeitig von Fragen:
Zum Jahresende öffnet sich eine Zeit, die innehalten lässt. Eine Phase, in der Abstand möglich wird und sich der Blick auf das Wesentliche schärft. Rückzug, Reflexion und innere Sammlung schaffen Orientierung und geben Raum für neue Gedanken.
Das Jahr 2025 war geprägt von Begegnungen, Gesprächen und gemeinsamen Entwicklungsprozessen.
WeiterlesenRückblick 2025
Wenn ich auf dieses Jahr schaue, denke ich zuerst an Momente wie diesen hier. Augenblicke, in denen Ruhe entsteht und deutlicher wird, was trägt. 2025 war ein Jahr, das mich an vielen Stellen bewegt hat. Ein Jahr, in dem vieles in Unternehmen auf der Kippe stand und doch neue Klarheit entstanden ist.
Ich habe Führungskräfte erlebt, die zwischen Tempo, Erwartungen und dem Wunsch nach Orientierung ihren Platz gesucht haben…
WeiterlesenDresscode hat nichts mit Verkleidung zu tun.
Er zeigt, wie wir den Anlass einschätzen und welche Haltung wir einnehmen.
Respekt wird sichtbar:
für das Gegenüber, für die Situation, für die Rolle, die wir tragen.
Vor kurzem saß mir ein Bereichsleiter gegenüber.
Er sagte: „Ich bin klar in meinen Aussagen.“
Im Verlauf unseres Gesprächs wurde deutlich, dass er oft nur dachte, klar zu sein, in Wahrheit aber mit vielen leisen Erwartungen, vermiedenen Sätzen und ungesagten Zwischentönen führte.
Selbstwirksamkeit prägt Führung
Sie entscheidet darüber, ob Du innere Stabilität behältst, auch wenn Dein Umfeld es nicht tut. Sie beeinflusst, wie Du mit Komplexität umgehst und wie viel Vertrauen Du in Deine eigene Einschätzung legst.
WeiterlesenWir haben nicht nur vor der Kamera gestanden, sondern auch miteinander gesprochen, über unsere Themen, unsere Haltung, darüber, was uns antreibt und warum wir tun, was wir tun.
WeiterlesenBrauchen wir noch Büros?
Ja, und anders – als Orte, an denen Kultur spürbar wird.
Nicht mehr als reine Arbeitsplätze, sondern als Räume für Begegnung, Dialog und Inspiration.
Dort entsteht Innovation, Zusammenarbeit und die Energie, die Menschen verbindet.
Wenn Du stehen bleibst, verlierst Du Resonanz.
Wenn Du Dich bewegst, bleibst Du verbunden – mit Dir selbst und mit den Menschen, die Dir folgen.
Bewegung beginnt im Kopf, zeigt sich im Ton
und wird spürbar in Deiner Haltung.
Führung und die Macht der Kommunikation.
Kommunikation wirkt immer – sie ist kein Werkzeug, sondern Ausdruck innerer Haltung.
Wie wir sprechen, zuhören und führen, entscheidet über Vertrauen, Klarheit und Wirksamkeit.
WeiterlesenBusiness Etikette schafft Orientierung, wo Nähe und Distanz, Eigeninteresse und Rücksicht, Selbstbewusstsein und Respekt in Balance gebracht werden sollten. Sie ist kein Regelwerk. Sie ist Bewusstsein im Handeln und schützt Beziehungen, wo Routine sie gefährdet. Sie schafft Vertrauen, wo Unsicherheit herrscht.
Weiterlesen„Ich habe das Gefühl, nie genug zu sein. Immer schneller, klarer, souveräner, präsenter. Und während ich mich bemühe, alles richtig zu machen, verliere ich mich selbst.“
So schilderte es mir neulich eine Führungskraft im Coaching.
Dieser Satz bleibt hängen…
Warum Haltung im mittleren Management entscheidend ist
Führungskräfte im mittleren Management stehen besonders unter Druck. Sie bewegen sich im Spannungsfeld: von oben strategische Vorgaben, von unten Erwartungen des Teams nach Orientierung und Rückhalt.
Ganz besonders hier braucht es die Fähigkeit, Widersprüche auszuhalten und trotzdem souverän zu bleiben. Wer im Spannungsfeld führen will, braucht eine klare innere Haltung – zu sich selbst, zu den eigenen Werten und zur Rolle als Führungskraft.
WeiterlesenKontrolle ist oft nur ein Gefühl.
Souveränität entsteht nicht durch Festhalten an Plänen, sondern durch die Fähigkeit, mit dem Unerwarteten umzugehen.
Sag doch einfach Du.“
„Nein, wir bleiben beim Sie.“
Klingt nach einer Kleinigkeit, kann aber eine ganze Unternehmenskultur prägen….
Klarheit gewinnen: Wie Orientierung in Deiner Rolle als Führungskraft zum Schlüssel für souveräne Entscheidungen, Vertrauen und wirksame Führung wird.
Vielleicht kennst Du die Situation: Du kommst morgens ins Büro, die Aufgabenliste ist voll, das Team wartet auf Entscheidungen und von oben prasseln gleichzeitig neue Erwartungen auf Dich ein. Du sollst motivieren, steuern, durchsetzen und zugleich menschlich nahbar sein. Ein Balanceakt, der oft mehr Fragen als Antworten hinterlässt.
An diesem Punkt zeigt sich ein zentrales Thema moderner Führung: die Notwendigkeit von Klarheit.
WeiterlesenMein Start? Ein Sprung ins kalte Wasser.
2000, nach 6 Jahren Dresdner Bank mit Kulturevents, ohne einen einzigen Kunden von dort mitzunehmen – und direkt ein Auftrag, der kaum größer hätte sein können:
Eine renommierte, internationale Rechtsanwaltskanzlei, 300 Gäste, zweitägiges Event mit Sightseeing und Galadinner in der Nationalgalerie.
Wir haben gefeilscht, diskutiert, und am Ende bekam ich den Auftrag.
Es lief perfekt: Location, Team, Caterer, alles stimmte.
Und dann das größte Lob, das ich je erhalten habe: …